(Bild: VDI/Helmert)
Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI e.V.) informierte am 25.11.2017 auf dem 30. Westdeutschen Entomologentag in Düsseldorf mit einem eigenen Stand über das Verbundprojekt "BienABest"

(Bild: VDI/Helmert)

Resümee einer gelungenen Konferenz

BienABest auf 30. Westdeutschen Entomologentag

09.01.2018

Das Verbundprojekt „BienABest“ präsentierte sich am 25. November 2017 in Düsseldorf auf dem 30. Westdeutschen Entomologentag mit einem Informationsstand. Interessierte Gesprächspartner nutzten die Möglichkeit, sich über „BienABest“ zu informieren und differenziert zu diskutieren.

Neben interessanten Vorträgen zu Insekten aus verschiedenen Forschungsbereichen präsentierten sich auch Aussteller am 25.11.2017 auf dem Westdeutschen Entomologentag (WET) im Aquazoo Löbbecke Museum in Düsseldorf, darunter auch der VDI mit einem eigenen Stand zum Projekt „BienABest – Standardisierte Erfassung von Wildbienen zur Evaluierung des Bestäuberpotenzials in der Agrarlandschaft“. Übergeordnetes Ziel des Projekts ist, mithilfe von optimierten Nist- und Nahrungshabitaten die Bestände gefährdeter und rückläufiger Wildbienenarten langfristig zu sichern.

  
Das Feedback der Besucher des WET war äußerst positiv. Überrascht und anerkennend reagierten viele Besucher darauf, dass sich der VDI verstärkt mit  Naturschutzthemen beschäftigt und sich für den Schutz der gefährdeten Wildbienen Deutschlands einsetzt. Die von Besuchern geäußerten Bedenken, dass andere wichtige Insektengruppen bei diesem Projekt unberücksichtigt bleiben, konnten gemindert werden. Denn obwohl das Projekt auf den Schutz von Wildbienen abzielt, werden durch die Einrichtung von Blühweiden mit regionalem Saatgut auch andere blütenbesuchende Insekten gefördert.

  
Um möglichst über das ganze Jahr eine solide Nahrungsquelle für blütenbesuchende Insekten zu schaffen, werden regionaltypische Saatgutmischungen mit möglichst langen und überlappenden Vegetationszeiten zusammengestellt und auf Alternativ- oder Ausgleichsflächen ausgebracht. Die Umsetzung dieser Maßnahmen übernimmt die Universität Ulm als Verbundpartner in diesem Projekt. Die deutschlandweit angelegten Flächen werden von Expertinnen und Experten betreut und gepflegt. Anschließend werden die umgesetzten Maßnahmen im VDI-Fachbereich Biodiversität, GVO-Monitoring und Risikomanagement evaluiert, optimiert und in VDI-Richtlinien standardisiert. 

        

Das vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI e.V.) koordinierte Verbundprojekt "BienABest" wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gefördert. Weiterhin wird das Projekt vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, BASF SE und dem Bee Care Center der Bayer AG finanziell unterstützt. Verbundpartner ist die Universität Ulm.

   

Ihre Ansprechpartnerin im VDI:
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