Standardisierung als Basis für ein systematisches Monitoring und zur Qualitätssicherung

Die entwickelten Methoden werden projektbegleitend in VDI Richtlinien überführt. Diese stehen nach Veröffentlichung allen interessierten Gruppen zur Verfügung.

 

VDI 4340 Blatt 1: Biodiversität – Standardisierte bestandsschonende Erfassung von Wildbienen 

  • möglichst tötungsfreie Bestimmung im Feld
  • Einsatz für verschiedene Fragestellungen bei einer Wildbienenerfassung  

 

VDI 4340 Blatt 2: Biodiversität – Etablierung von Wildbienenhabitaten in der Agrarlandschaft

  • regionalspezifische und gebietseigene Mischungen für Wild- und Kulturkräutersaaten
  • kontinuierliches attraktives Blütenangebot über die gesamte Vegetationsperiode
  • Saaten sollen frei von gebietsfremden Pflanzen und Neophyten sein 

 

VDI 4340 Blatt 3: Biodiversität – Feldbestimmungsschlüssel für Wildbienen

  • Bestimmung mit makroskopischen Fotos und/oder Zeichnungen eindeutiger Merkmale
  • bildbasierter Online-Bestimmungsschlüssel und Bestimmungs-APP 

 

VDI 4340 Blatt 4: Biodiversität – Schulungen für Freilanderhebungen

  • standardisierte Schulungsunterlagen 
  • Anforderung an Bearbeiter und Bearbeiterinnen bei faunistischen Erhebungen

Richtlinienausschuss VDI 4332 Blatt 1 "Standardisierte Erfassung von Wildbienen"

Die Richtlinie "GVO-Monitoring - Wildbienen" behandelt Wildbienen in ihrer Gesamtheit. Sie beschreibt die erforderlichen Erfassungszeiträume und die im Gelände anzuwendenden Erfassungsmethoden und berücksichtigt dabei die speziellen Anforderungen der unterschiedlichen Erfassung ihrer Imagines.

Förderer


Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI e. V.) koordiniert das Gesamtprojekt. Verbundpartner ist die Universität Ulm. Das Projekt „BienABest“ wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt  durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit BMU) gefördert. Weiterhin wird das Projekt vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-WürttembergBASF SE und dem Bee Care Center der Bayer AG finanziell unterstützt.