(Bild: VDI, Design Till Ayasse)
(Bild: VDI, Design Till Ayasse)

Weiterbildung an der Uni Ulm

Schulung von Wildbienensachverständigen

04.09.2019

Im Rahmen des im Bundesprogramm Biologische Vielfalt geförderten Projekts „BienABest“ findet vom 11.10. – 12.10.2019 an der Universität Ulm, Institut für Evolutionsökologie und Naturschutzgenomik, die Schulung „Ausbildung von Wildbienensachverständigen“ statt.

Gegenwärtig herrscht in Deutschland ein großer Mangel an Wildbienenexpertise für die Durchführung eines Wildbienen-Monitorings, z. B. zur Dokumentation der Populationsveränderungen. In der zweitägigen Schulung soll die Präparation und Bestimmung von Wildbienen des Tribus Osmiini (Hymenoptera: Anthophila: Megachilidae) (Mauerbienen im weiteren Sinn) vermittelt werden. Am Beispiel ausgewählter Mauerbienen erfolgt eine Bestimmung auf Artniveau, um eine Lebendbestimmung im Gelände zu ermöglichen.  

Die Schulung richtet sich an Entomologen, Behörden, Naturschutzverbände, Universitäten und alle interessierten Kreise. Voraussetzung zur Teilnahme ist ein Nachweis der Grundkenntnisse zur Entomologie sowie zur Wildbienenkunde.  

Bitte richten Sie mögliche Nachfragen sowie Ihre Bewerbung einschließlich Motivationsschreiben und einem Nachweis der Grundkenntnis zur Entomologie und Wildbienenkunde per E-Mail bis zum 15.09.2019 in einer PDF-Datei (max. 4 MB) an:  

Dr. Hannah Burger (hannah.burger@uni-ulm.de) 

Universität Ulm, Institut für Evolutionsökologie und Naturschutzgenomik 

Albert-Einstein-Allee 11 

D-89081 Ulm

Das „BienABest“-Team aus Ulm freut sich auf Ihre Anmeldung! 

Anmerkung: Die Schulung richtet sich ausschließlich an Interessierte mit Vorkenntnissen in der Entomologie und Wildbienenkunde. Für Interessierte ohne Vorkenntnisse ist derzeit für das Frühjahr ein Grundkurs in Planung. 

Weitere Informationen zu unserem Projekt finden Sie unter: www.bienabest.de 

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI e.V.) koordiniert das Gesamtprojekt.  Verbundpartner ist die Universität Ulm. Das Projekt BienABest wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert. Weiterhin wird das Projekt vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-WürttembergBASF SE und dem Bee Care Center der Bayer AG finanziell unterstützt.