(Bild: Christoph Künast)
Maßnahmen zum Wildbienenschutz sind dringend gefragt. So steht beispielsweise die Blauschwarze Holzbiene (Xylocopa violacea) auf der Vorwarnliste zur Roten Liste.

(Bild: Christoph Künast)

Interdisziplinäre Tagung der Evangelischen Akademie Loccum

Insektenschutz! Handeln für Biodiversität

28.10.2019

Der Insektenrückgang ist in aller Munde, doch was lässt sich dagegen tun? Vor dem Hintergrund des Aktionsprogramms Insektenschutz der Bundesregierung werden auf der Tagung der Evangelischen Akademie Loccum Handlungsoptionen zum Erhalt der Insektenvielfalt diskutiert und vielversprechende Projekte zum Insektenschutz in den Blick genommen.

Die Tagung findet vom 25.11.2019 bis zum 27.11.2019 in der Evangelischen Akademie Loccum statt und wird in Kooperation mit dem Bundesamt für Naturschutz und dem Senckenberg Museum für Tierkunde Dresden ausgerichtet. Die Anmeldung ist ab sofort unter https://www.loccum.de/tagungen/1967/ möglich. 

Die Teilnehmenden erwarten nicht nur Vorträge von Vertreterinnen und Vertretern von Behörden und Universitäten, sondern auch die Präsentation verschiedener Projekte rund um das Thema Insektenschutz.  Auch das Projekt BienABest präsentiert sich in diesem Rahmen. Die Schwerpunkte des im Bundesprogramm Biologische Vielfalt geförderten Projektes werden durch Herrn Prof. Dr. Manfred Ayasse, Projektleiter des Umsetzungsteils im Verbundprojekt, vorgestellt. Zudem beteiligt sich Frau Dr. Ljuba Woppowa, Projektleiterin des Standardisierungsteils im Verbundprojekt BienABest, an einer Podiumsdiskussion zur Frage nach Standardisierungen im Naturschutz. Ein weiteres Highlight ist die Verleihung des Wochenpreises der UN-Dekade für Biologische Vielfalt. Unter dem Schwerpunkt Thema „Insekten schützen – gemeinsam für die Vielfalt der Natur“ zeichnet die UN-Dekade für Biologische Vielfalt wöchentlich ein Projekt aus, das sich besonders für den Insektenschutz einsetzt. 

Hintergrund: 

Mit dem Verbundprojekt BienABest soll die Ökosystemleistung "Bestäubung durch Wildbienen" bundesweit gesichert und wieder gesteigert werden. Dazu werden Verfahren entwickelt und standardisiert, die im Anschluss an das Projekt auch als Basis für ein systematisches Monitoring genutzt werden können.

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI e.V.) koordiniert das Gesamtprojekt.  Verbundpartner ist die Universität Ulm. Das Projekt BienABest wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert. Weiterhin wird das Projekt vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-WürttembergBASF SE und dem Bee Care Center der Bayer AG finanziell unterstützt.

Ihre Ansprechpartnerin im VDI: 
Dr. Ljuba Woppowa 
VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences (VDI-TLS) 
Telefon: +49 211 6214-314 
Telefax: +49 211 6214-97314 
E-Mail: tls@vdi.de