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Öffentlichkeit zeichnet BienABest aus

BienABest ist Projekt des Monats März der UN-Dekade Biologische Vielfalt

Im Wettbewerb der UN-Dekade Biologische Vielfalt hat BienABest die nächste Hürde genommen. Nach der Auszeichnung von BienABest als Projekt der UN Dekade Biologische Vielfalt am 26.11.2019  hat die Öffentlichkeit BienABest als Projekt des Monats März 2020 gewählt. Auf diesem Weg möchten wir uns bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern bedanken! 

Wie lässt sich die Wildbienenvielfalt Deutschlands erhalten und wie können wir Wildbienen in der Agrarlandschaft verbesserte Lebensgrundlagen schaffen? Diese Fragen sind Kern des Verbundprojekts BienABest, das im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert wird. Bereits im November 2019 wurden die Verbundpartner der Universität Ulm und des VDI im Rahmen der Tagung „Insektenschutz! Handeln für Biodiversität“ in der Evangelischen Akademie Loccum von der Jury der UN-Dekade für Biologische Vielfalt für ihr Engagement ausgezeichnet. In der nächsten Runde des Wettbewerbs war die breite Öffentlichkeit am Zug und ernannte BienABest zum „Projekt des Monats“. Vielen Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer, die BienABest zum Projekt des Monats gewählt und damit ein Zeichen für den Schutz und die Förderung der Wildbienenvielfalt Deutschlands gesetzt haben! 

Ende des Jahres geht es dann in die finale Runde des Wettbewerbs. Aus allen Monatsprojekten wählt eine Fachjury ein Projekt aus, das als „Projekt des Jahres“ ausgezeichnet wird. Im Dezember heißt es also wieder: „Daumen drücken für BienABest“!

Hintergrund: 
Mit dem Verbundprojekt BienABest soll die Ökosystemleistung "Bestäubung durch Wildbienen" gesichert und bundesweit wieder gesteigert werden. Dazu werden Verfahren zur Etablierung von Wildbienenhabitaten in der Agrarlandschaft entwickelt und standardisiert. Zudem werden Methoden zur bestandsschonenden Erfassung von Wildbienen entwickelt und standardisiert, die im Anschluss an das Projekt als Basis für ein systematisches Monitoring genutzt werden können. 

Der VDI Verein Deutscher Ingenieure (VDI e.V.) koordiniert das Gesamtprojekt.  Verbundpartner ist die Universität Ulm. Das Projekt BienABest wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gefördert. Weiterhin wird das Projekt vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, BASF SE und der Bayer AG finanziell unterstützt.

Informationen über BienABest: www.bienabest.de und https://de-de.facebook.com/bienabest 

Hintergrund UN-Dekade Biologische Vielfalt:
Die Vereinten Nationen haben den Zeitraum von 2011 bis 2020 als UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgerufen, um dem weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt entgegenzuwirken. Ab sofort wird das Projekt BienABest auf der Webseite der UN-Dekade in Deutschland unter www.undekade-biologischevielfalt.de vorgestellt.

Ihre Ansprechpartnerin im VDI:
Dr. Ljuba Woppowa
Verbundkoordinatorin und Projektleiterin Standardisierungsprojekt
VDI-Gesellschaft Technologies of Life Sciences (VDI-TLS)
Telefon: +49 211 6214-314
Telefax: +49 211 6214-97314
E-Mail: tls@vdi.de 

Ihr Anprechpartner an der Universität Ulm:
Prof. Dr. Manfred Ayasse
Projektleiter Umsetzungsprojekt
Universität Ulm
Institut für Evolutionsökologie und Naturschutzgenomik
Telefon: +49 731 5022663
E-Mail: Manfred.Ayasse@uni-ulm.de